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Ulrich Simons - NAK Abbruch

Die Hohe Schule der Geldverbrennung: Nach nur 22-jähriger Nutzung und knapp 14 Jahre nach dem Blitzeinschlag mit anschließender Dach-Komplettsanierung reißt die Neuapostolische Kirche ihre kleine, feine und nahezu neuwertige Kirche am Moreller Weg wieder ab. // Foto: Ulrich Simons

 

03. April 2021

Moreller Weg:
Tonziegel, Steine und Scherben

An der Ecke Moreller Weg / Franziskusweg geht in diesen Tagen ein Stück Geschichte zu Ende. Kirchengeschichte, um genau zu sein.

Seit Anfang der Woche dröhnen auf dem Gelände der ehemaligen Neuapostolischen Kirche die Bagger. Das Gotteshaus soll einem größeren Wohngebäude weichen.

Weil immer weniger Gläubige zu den Gottesdiensten in Aachen-West kamen, hatte die Neuapostolische Kirche bereits im März 2018 das Gebäude entwidmet und aufgegeben. Derzeit läuft mit Lärm und Dreck das letzte Kapitel der nur 25-jährigen Geschichte.

Früher wurde ein solches Gebäude einfach "abgerissen", heute wird "zurückgebaut". Alles, was noch irgendwie verwertbar ist, muss sortenrein getrennt und separat entsorgt werden.

 

 

Während sich die Nachbarschaft gleich am ersten Abend aus dem ehemals üppig bepflanzten Beet bediente (DIE MAGNOLIE AUF DER ECKE BITTE STEHEN LASSEN UND AUCH NICHT BESCHNEIDEN. DIE SOLL LAUT NEUEM BAUPLAN ERHALTEN BLEIBEN!!!), und zahlreiche Sträucher in unmittelbarer Nachbarschaft eine neue Heimat fanden, stand der erste Tag im Zeichen der Altmetallverwertung. Alleine die kupferne Dachumrandung des dreiseitigen Funktionstraktes brachte mehrere Tausend Euro.

In der kommenden Woche geht es dann an das eigentliche Gotteshaus. Es wird spannend. Denn unter dem Gebäude befindet sich ein etwa anderthalb Meter hoher Kriechkeller, und die Bodenplatte der Kirche ist möglicherweise nicht dafür vorgesehen, dass auf ihr ein Bagger herumfährt.

Erleben Sie hier im Video die erste Woche der Abbrucharbeiten. (Die Bedienelemente ploppen auf, wenn Sie mit der Maus ins Bild fahren.)

Nettes Detail am Rande: Baggerführer Manfred Mandelartz ist immer noch bei BHR. Am 07. März vor 14 Jahren hatten wir schon einmal einen gemeinsamen Fototermin: Beim Bau des neuen Buschtunnels besorgte der freundliche Virtuose an den Joysticks des Großgerätes den Abbruch der Entenpfuhler Brücke.

 

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