Uli Simons - spacer15
Uli Simons - spacer15   Uli Simons - spacer15
spacer 30
Ulis Nachschlag
Der Newsletter für Aachen-Südwest
spacer 30
Jetzt neu:
VOLLTEXTSUCHE
im gesamten Bestand
spacer 30

Ulrich Simons

Ulrich Simons
Redakteur i.R.
Fotojournalist

spacer 30
spacer15
INHALT
spacer 15
Aktueller Monat
spacer 15
Archiv 2021
spacer 15
spacer 15
spacer 15
SPEZIAL Parkzone U
spacer 15
SPEZIAL Fundsachen
spacer 15
 
Logo Xing
spacer 30

Datenschutz

Copyright/Impressum

HOME

eMail senden

spacer 30
spacer 15

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.
Sie sind Besucher Nummer

Besucherzaehler

seit dem 03. September 2019

spacer 15
spacer 30
spacer 15

Mit freundlicher Unterstützung

Logo Bäckerei Mannebach

spacer 15
spacer 30
spacer 15

Web-Tipp

Buschtunnel Aachen-Ronheide

www.buschtunnel.de

Bester Internet-Beitrag
des Jahres 2007 im
DB-Journalistenwettbewerb

spacer 15
spacer 30
spacer 15

Web-Tipp

Ulrich Simons - Alpentrio

www.simages.de

Unfassbare Bilder
aus 30 Jahren

spacer 15
 

Hohenstaufenallee Variante 2

Der Ausbau der Hohenstaufenallee soll zwischen Eisenbahnbrücke (rechts) und Schillerstraße weitestgehend den Vorgaben des Radentscheides folgen. Voraussichtlich 39 Bäume müssen gefällt werden, von denen 19 unter die Baumschutzsatzung fallen. // Planung: Stadt Aachen

 

02. Juli 2021

Fahrradsichere Hohenstaufenallee:
Fördermittel drohen zu verfallen

Der fahrradsichere Ausbau der unteren Hohenstaufenallee soll in zwei unterschiedlichen Varianten erfolgen. Das beschloss der Mobilitätsausschuss am Donnerstag nach intensiv geführter Debatte mit 10:7 Stimmen und folgte damit einem Antrag der Grünen.

Demnach soll jetzt das Teilstück zwischen der Eisenbahnbrücke und der Schillerstraße gemäß der von der Verwaltung erarbeiteten Variante 2 angelegt werden. Zwischen Schillerstraße und Limburger Straße soll dagegen Variante 3 zum Zuge kommen.

Die von der Verwaltung favorisierte kostengünstigste Variante 1, die die Führung des Radverkehrs auf roten und zwei Meter breiten Schutzstreifen auf der Fahrbahn vorsah und auch die vielen vorhandenen Bäume geschützt hätte, wird nicht weiter verfolgt.

Diese Variante hatte auch die Bezirksvertretung Aachen-Mitte in ihrer Sitzung am 9. Juni noch empfohlen. Es wäre nach Lage der Dinge die einzige Variante gewesen, deren Umsetzung noch innerhalb des Förderzeitraumes gesichert gewesen wäre.

 

39 Bäume müssen gefällt werden

Auf dem Teilstück zwischen Eisenbahnbrücke und Schillerstraße soll sich die Führung des Radverkehrs künftig eng an den Gestaltungsvorgaben des Radentscheids orientieren: Der Radverkehr fährt baulich vom Kfz-Verkehr getrennt auf möglichst 2,30 m breiten Radverkehrsanlagen.

Hierzu sind umfassende bauliche Änderungen notwendig. Grundsätzlich wird der Radweg im Seitenraum angelegt. Dabei werden zahlreiche Baumfelder beschnitten. Dort sind Baumwurzeln zu erwarten, die durch die notwendige Auskofferung des Untergrunds zerstört würden. Damit müssten voraussichtlich 39 Bäume gefällt werden, von denen 19 unter die Baumschutzsatzung fallen.

Zwischen Barbarossaplatz und Goethestraße könnten junge Bäume nachgepflanzt werden; zwischen Hausnummer 45 und Hausnummer 65 wäre der Querschnitt dafür zu schmal. In diesem Abschnitt würden ebenfalls die Parkstände, die sich heute zwischen den Bäumen befinden, entfallen.

 

Variante 3 Schillerstraße - Limburger Straße

Variante 3 im Abschnitt zwischen Schillerstraße und Barbarossaplatz (rechts) und Limburger Straße. Stadtauswärts gibt es nur noch eine Pkw-Fahrspur, die Linksabbiegespur Richtung Hangeweiher an der Kreuzung Limburger Straße wird dem Radweg geopfert. // Foto: Ulrich Simons

 

Zwischen Schillerstraße und Limburger Straße wird der Radverkehr künftig gemäß Variante 3 stadteinwärts (also bergab) auf einem zwei Meter breiten Schutzstreifen geführt. In Gegenrichtung (also bergauf) erhält der Radverkehr einen baulich getrennten Radweg im Seitenraum.

Hierzu müssten auf der Nordseite allerdings voraussichtlich zehn Bäume gefällt werden, von denen vier unter die Baumschutzsatzung fallen.

Ob das allerdings so kommen wird, ist mehr als fraglich. Denn um noch in den Genuss der 80%igen Förderung aus dem Projekt #AachenMooVe! zu kommen, muss die Gesamtmaßnahme bis Ende Juni kommenden Jahres abgeschlossen und bis Ende August 2022 abgerechnet sein. Darauf wies Isabel Strehle, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung, nochmals hin.

 

Fördermittel drohen zu verfallen

Die Verwaltung habe viel Geld und Personal in die termingerechte Umsetzung des Projektes investiert. Jetzt drohe die Gefahr, dass die Fördermittel verfallen, weil nur die Variante 1 innerhalb des Förderzeitraumes umsetzbar gewesen wäre.

Ohne Förderung sei der Umbau der Hohenstaufenallee "nicht darstellbar", so Strehle. Man müsse dann entweder auf neue Fördermöglichkeiten warten oder könne die Maßnahme nur abschnittsweise realisieren, so wie gerade Mittel verfügbar seien.

Dass die beschlossene Ausbau-Variante für die Anlieger wesentlich teurer werden dürfte, ist ein weiterer unerfreulicher Aspekt der beschlossenen Lösung.

Mit den Stimmen von Grünen (6), SPD (3) und Zukunft/Piraten (1) wurde der Antrag der Grünen angenommen. Dagegen gestimmt hatten CDU (4), FDP (1), Linke (1) und AfD (1).

 

Die Sitzungsvorlage des Mobilitätsausschusses zur Hohenstaufenallee mit allen Plänen: hier

 

Alle Texte und Bilder auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt.

Eine Weitergabe des Links auf diese Seite ist ausdrücklich erwünscht.

 

Wollen Sie nichts mehr verpassen?

Schicken Sie mir formlos eine Mail an nachschlag[at]ulrich-simons.de,
und ich nehme Sie in meinen Verteiler auf.

 

© Ulrich Simons
Redakteur - Fotojournalist

Uli Simons - spacer15
Uli Simons - spacer15