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Web-Tipps von A-Z








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September / Oktober 2026

Wien macht's vor:
Kühler Wassernebel für heiße Sommertage
05. Oktober 2026 (sim) - Es ist Oktober geworden. Der Sommer läuft auf Reserve, bald werden wieder die Winterreifen aufgezogen. Die Erinnerung an den Backofen-Sommer verblassen allmählich, der nächste scheint noch in weiter Ferne. Vielleicht ist genau deshalb jetzt der richtige Zeitpunkt, sich mit ihm zu beschäftigen. Reden wir über "Klimafolgenanpassung". Wasser marsch! -> mehr

"Harnröhre" Hackländerstraße: Kommt jetzt Bewegung in die Sache?
02. Oktober 2026 (sim) - Die ekelerregenden Zustände im Fußgängertunnel unter den Bahngleisen zwischen Hackländer- und Kasinostraße (siehe meinen Beitrag vom 24. September) werden am kommenden Donnerstag Thema im Mobilitätsausschuss sein.
Noch am Tag meiner Veröffentlichung hatte Wilfried Fischer, mobilitätspolitischer Sprecher der Grünen, in einem Tagesordnungs-Antrag für die kommende Ausschussitzung um einen Sachstandsbericht gebeten. |
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Die Verwaltung möge bitte erläutern, ob sie irgendwann doch nochmal etwas in der Angelegenheit zu unternehmen gedenke, und wie lange das voraussichtlich dauern werde.
Die Sitzung im Ratssaal des Rathauses beginnt um 17 Uhr, die Harnröhre steht allerdings erst als Punkt 20 auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils. Kann also spät werden.
Meine Vorschläge zur Entschärfung der unerträglichen Situation liegen seit dem 05. Dezember 2025 auf dem Tisch. |
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Danke für all die guten Wünsche
30. September 2026 (sim) - Früher war Geburtstag irgendwie einfacher und übersichtlicher: Gute Freunde und Verwandte meldeten sich per Festnetz-Telefon, die meisten Glückwünsche schleppte der Postbote an. Die Briefe und Karten kamen auf einen großen Stapel und wurden dann im Laufe der nächsten Tage mit ein paar freundlichen Dankesworten abgearbeitet.
Und heute? Am Montag hatte ich um 9 Uhr morgens schon den Überblick verloren. Kurz nach Mitternacht war die erste SMS eingetroffen, im E-Mail-Körbchen brummte es ab Sonnenaufgang, dazwischen das Telefon, mit und ohne Draht.
Auch in den Sozialen Netzwerken ging es hoch her, nur LinkedIn hatte meinen 70. verpennt. Nicht auszudenken, wenn die auch noch alle ...
Daher sicherheitshalber schon einmal auf diesem Wege von Herzen vielen lieben Dank allen, die an mich gedacht haben, für die vielen guten Wünsche, die mich auf den verschiedensten Kanälen erreicht haben!
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Diesen Kaufpreis dürfen Sie wörtlich nehmen
26. September 2026 (sim) - Die erste Begegnung mit der sogenannten Zivilisation verlief ab dem 15. Jahrhundert für manchen afrikanischen Stammeshäuptling bunt und farbenfroh. Denn die Neuankömmlinge hatten säckeweise bunte Glasperlen als Tauschware im Gepäck.
Die waren in Europa, z.B. in Venedig auf der Insel Murano, günstig herzustellen und erfuhren auf der Reise in den Süden eine enorme Wertsteigerung: In vielen Teilen Afrikas galten sie als Statussymbol und Zahlungsmittel.
"So kam es zu einer extrem asymmetrischen Wertverteilung" erfahre ich im Internet bei KI. Wunderbare Formulierung. Man könnte es auch einfach "Beschiss" nennen.
Falsche Ehrung für die falsche Site
Die Geschichte fiel mir wieder ein, als mir heute Morgen eine mir gänzlich unbekannte "Natascha Donat" (in der Absenderzeile "Natscha" ohne a) vom "European Trust Award" per E-Mail vorschlug, meine Website "Buschtunnel Westportal" mit dem "European Trust Award 2026" zu dekorieren.
Eine reichlich späte Ehrung, denn abgesehen davon, dass meine Site nicht "Buschtunnel Westportal", sondern "www.buschtunnel.de" heißt, ist das Projekt seit 2007 abgeschlossen.
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Die angeblichen Benefits dieser digitalen Glasperle:
• Hochwertige Acryl-Auszeichnung für Ihre Geschäftsräume (ich hab gar keine),
• Digitales Siegel für Ihre Website und Ihr Marketing (ich vermarkte nichts),
• Lebenslange Nutzungsrechte (überschaubar, ich werde am Montag 70).
179 Euro plus MWSt. für Nix
Für den gequirlten Stuss, der angeblich auf der Analyse "öffentlich verfügbarer Kundenbewertungen" (wo haben sie die gefunden?) beruht, würden statt 979 lediglich 179 Euro plus MWSt. fällig.
"Einführungspreis."
Rechtlich dürfte den Herrschaften schwer beizukommen sein. Sie sitzen laut Impressum in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Aber wer ist so bescheuert, sich auf sowas einzulassen? Da bekommt der Begriff "Kaufpreis" eine ganz neue Bedeutung.
Nicht erst seit dieser Mail sehe ich die bunten Auszeichnungen in mancher Arztpraxis mit kritischen Augen. Und freue mich wieder mal über den Journalistenpreis der Deutschen Bahn, den ich im Jahr 2007 für meine Buschtunnel-Site erhalten habe. Der war wenigstens echt.
Und bezahlt habe ich dafür auch nichts. Ganz im Gegenteil ... |

Hackländerstraße: Nichts Neues aus der "Harnröhre"
24. September 2026 (sim) - Kommentar - Vor einem Dreivierteljahr, am 05. Dezember 2025, habe ich mich in diesem Blog erstmals mit dem "Tunnel des Grauens" zwischen Hackländer- und Kasinostraße beschäftigt: Eine ekelhaft nach Urin stinkende, finstere Geisterbahn (daher auch der Spitzname "Harnröhre), die Fußgängern ernsthaft als Abkürzung auf dem Weg von Burtscheid zum Hauptbahnhof und zur Innenstadt angeboten wird.
Heute war ich nochmal da. Es hat sich nichts geändert. Infernalischer Gestank, Schummerlicht, am Aufgang zur Kasinostraße das "Schlafzimmer" eines Obdachlosen. Vor dem Matratzenlager sickerte ein Rinnsal. Regenwasser wird es wohl nicht gewesen sein.
Und das alles, obwohl gut einen Monat nach meiner Veröffentlichung die Grünen im Rat auf das Thema aufgesprungen waren und in ihrem |
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ersten Ratsantrag des neuen Jahres eine "Kurzfristige Verbesserung der Fußgängerunterführung am Hauptbahnhof" gefordert hatten. Letzter Satz, wörtlich: "Auch wenn die Zuständigkeiten zwischen Stadtverwaltung und Bahn nicht ganz geklärt sind, sollte die Situation kurzfristig mit günstigen Maßnahmen verbessert werden."
Die Betonung lag auf "kurzfristig".
Vor beinahe zehn (!) Monaten.
Vielleicht muss man sich gar nicht soviel Mühe machen, nach Gründen für die Wahlerfolge der linken und rechten Extremisten in Ostdeutschland zu suchen. Für viele Wählerinnen und Wähler ist die Flucht an den Rand auch die Konsequenz aus erlebter Untätigkeit von Politik und Verwaltung bei der Lösung simpelster Probleme im eigenen, unmittelbaren Umfeld. // Foto: Ulrich Simons |
Alle Beiträge aus dem September 2026 finden Sie: hier
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