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Januar / Februar 2026

Ein Hauch von Frühling überm Freibad Hangeweiher
08. Februar 2026 - Die Uhr tickt. Nach dem kurzen Gastspiel des Winters zum Jahresanfang haben im Freibad Hangeweiher die Männer vom Bau wieder die Arbeit aufgenommen. Alles läuft nach Plan. Das schöne Wetter und die milden Temperaturen machen es möglich. Derzeit wird die Unterkonstruktion für die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach montiert.
Der frische Anstrich für den eingepackten Sprungturm wurde dagegen kurzfristig ins Programm aufgenommen. Wenn zur geplanten Eröffnung am 1. Mai alles tipptopp hergerichtet ist, soll der etwas in die Jahre gekommene Turm das Bild nicht unnötig verderben. Doch die Zeit sitzt den Handwerkern im Nacken. Einen Plan B gibt es nicht. Denn die Interims-Container sind längst abgebaut. Alle müssen also rechtzeitig fertig werden. Und sollten sich nicht zu früh freuen: Für das Karnevals-Wochenende sind wieder Winter und Schnee angekündigt. // Foto: Ulrich Simons

Man kann darüber diskutieren, ob der Türelüre-Lißje-Brunnen noch in die heutige Zeit passt. Aber dann müsste man sich konsequenterweise auch ein paar andere Denkmale in der Stadt kritisch ansehen, wie z.B. vor der Osthalle die laufenden nackten (!) Kinder von Bonifatius Stirnberg aus dem Jahr 1973. Sollen die auch weg? // Foto: Ulrich Simons
Türelür ajjen Klapperjaaß: Ist Lißje nur die Spitze des Eisberges?
07. Februar 2026 - Glossiert - Nachdem es einer (in Worten: einer!) mutmaßlich unausgelasteten Mitarbeiterin der Aachener Stadtverwaltung gelungen ist, mit einem Antrag für das Bürgerforum am kommenden Dienstag (10. Februar, 17 Uhr, Nadelfabrik Reichsweg) die halbe Stadt bis hinauf zum OB in eine erbitterte Diskussion um die Zukunft des Türelüre-Lißje-Brunnens an der Klappergasse zu verwickeln, möchte ich mitteilen, dass ich nicht die Absicht habe, mich in Wort oder Bild an dieser Debatte zu beteiligen, solange am Geldbrunnen am Elisengarten nur alte, weiße, adipöse Männer vertreten sind, an der Osthalle zwei nackte Jungen und ein ebensolches Mädchen mit feinst herausgearbeiteten Bronze-Genitalien Hand in Hand in die Straße rennen, und das Fischpüddelchen kein Höschen an hat.
Die Antragstellerin hat in dem knapp 60 Jahre alten Brunnen mit dem eingenässten Mädchen plötzlich Hinweise auf "eine verharmlosende Darstellung von sexuellem Mobbing" entdeckt und daraufhin die Beseitigung des Kunstwerkes gefordert. Der Totschläger mit dem Hammer gleich um die Ecke steht dagegen als Zentralelement mittelalterlicher städtischer Folklore nicht zur Disposition.
Das alles wäre im übrigen nicht passiert, wäre man beizeiten meinem Vorschlag gefolgt, anstelle des unappetitlichen Brunnens dem bemerkenswertesten aller Öcher Heimatlieder ein Denkmal zu setzen: "Et floeg en Fott najjen Daach erop." Da hätte es im Grunde noch nicht mal eines Denkmals bedurft. Da reicht das Kopfkino. |
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Noch zeitgemäß? Hosenloser Knirps am Fischmarkt. // Foto: Wikimedia/Carolus Lidovicus |

Gerade im Internet entdeckt. Wo kommt das ganze Wasser her? Hab ich irgendwas verpasst?
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Wertstoffmobil hält am Einkaufszentrum
06. Februar 2026 - Das Wertstoffmobil der Stadt ist eine Erfolgsgeschichte. Künftig ist die mobile Abfallsammelstelle noch einfacher erreichbar. -> mehr |

Sportplatz Hasselholz: Parkstreifen nicht mehr für Dauerparker
06. Februar 2025 -
Die Stadt bessert nach. Kaum war die Bewohnerparkzone U im Westen der Stadt in Betrieb gegangen, da entdeckten kostenbewusste Autofahrer die Parkplätze am Sportplatz Hasselholzer Weg auf der anderen Seite des Amsterdamer Ringes. Leidtragende waren die Bewohner des Caritas-Seniorenheimes "Klosterstift Radermecher". Ihre oftmals auch nicht mehr ganz jungen Angehörigen fanden ihre Besucherparkplätze plötzlich von Dauerparkern belegt. Das soll anders und besser werden: Künftig wird die Parkdauer auf dem Seitenstreifen am Hasselholzer Weg auf vier Stunden begrenzt, nachzuweisen mithilfe einer Parkscheibe. Dies haben Mobilitätsausschuss und Bezirksvertretung Aachen-Mitte beschlossen. // Foto: Ulrich Simons
Heroin-Dealer gerät an die Falschen
05. Februar 2026 - Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion haben Ordnungsamt und Polizei am Montag (02. Februar) in einem Kiosk am Gasborn und dem dazugehörigen Wohnhaus Heroin, Kokain, Cannabis, illegale Vapes, Medikamente und einen dreistelligen Bargeldbetrag sichergestellt. Drei Männer wurden vorläufig festgenommen, anschließend wurden Kiosk und Wohnräume versiegelt.
Noch während der Kontrollen bot ein Mann zivilen Einsatzkräften der Polizei ein sogenanntes „Bubble“ Heroin zum Kauf an. Gegen ihn wurde ein eigenes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Dubai Schokolade: Schlimmerer Wertverlust als bei Computern
04. Februar 2026 - Kommentar - Ich dachte, sowas gäbe es nur bei Computern und Digitalkameras: Der letzte Schrei von heute ist der Elektronikschrott von morgen. Geht aber auch bei Schokolade. Erinnern Sie sich noch an den Hype um die "Dubai-Schokolade" und die lange Schlange in der Krämerstraße (Bild oben), als Lindt im November 2024 die ersten 100 Tafeln zum Kampfpreis von 14,99 Euro pro 150 Gramm unters Volk brachte? Die Schlange stand seit den frühen Morgenstunden im Nieselregen die Krämerstraße hoch bis zum Markt.
Und heute? Werden im früheren Schokolädchen Hemden verkauft, und die komische Schokolade bekommen Sie inzwischen nachgeworfen. |
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Beweis: Heute erhielt meine Frau eine Mail von Lindt für die Mitglieder des "MyLindt Bonus Clubs" mit der Ankündigung: "Als Dankeschön erhalten Sie ab sofort einen Lindt Dubai Style Chocolade Artikel Ihrer Wahl GRATIS zu Ihrem nächsten Einkauf!
Die Aktion gilt nur für kurze Zeit und nur solange der Vorrat reicht - schnell sein lohnt sich!" Die Begründung folgt dann im Kleingedruckten: "Einzelne Produkte können ein verkürztes Haltbarkeitsdatum aufweisen."
Heißt übersetzt: Da hatte wohl jemand bei Lindt die Nachfrage etwas überschätzt, und jetzt steht man an der Süsterfeldstraße vor dem Problem: Verschenken oder wegwerfen? So geht cleveres Marketing. // Archivfoto: Ulrich Simons |

Udo Jürgens: Noch einmal in Dortmund, dann ist Schluss
03. Februar 2026 - Das Netz ist voll von Tribute-Shows und von musikalischen Trittbrett-, mitunter auch Geisterfahrern. Doch wenn Sie die Hits von Entertainer-Legende Udo Jürgens (+ 2014) noch ein Mal in der Originalversion hören und erleben möchten, bleibt nicht mehr viel Zeit. Die letzten Konzerte der großen "Da Capo"-Tournee laufen, und am Freitag, 20. Februar, steigt das große Finale in der Wiener Stadthalle.
Es ist im Grunde "Playback verkehrtherum". Während normalerweise der Sänger oder die Sängerin live singen und die Musik vom Band kommt, ist es hier umgekehrt. Auf der Bühne begleitet das großartige Pepe-Lienhard-Orchester wie seit mehr als 30 Jahren Udos Auftritt, der Meister selber ist überlebensgroß auf einer Videowand mit Ausschnitten aus seinen letzten Konzerten dabei. Derzeit laufen die Zusatzkonzerte zur Tour 2021/2022, und am Montag, 16. Februar, ist die ganze Entourage um 19:30 Uhr nochmal in Reichweite, nämlich in der Dortmunder Westfalenhalle. Tickets gibt es ab 59,50 Euro bei Eventim. // Foto: Ulrich Simons

Hinter diesen Fenstern gab es mal Brötchen und Kuchen
02. Februar 2026 - Die Mutigen gehen zaghaft daran vorbei und freuen sich, wenn die Schrottimmobilie beim Blick zurück immer noch steht. Vorsichtigere Zeitgenossen wechseln die Straßenseite. Das Haus Jakobstraße 95 ist - formulieren wir es mal wohlwollend - neben Dom und Rathaus eine der spannendsten Immobilien innerhalb des Alleenrings. Weil das Gemäuer zwar unter Denkmalschutz steht, man aber andererseits nicht so genau abschätzen kann, wie lange das mit dem "Stehen" noch gut geht. Meine AZ-Kollegin Sabine Kroy hat sich in gewohnter Güte mit der Problemimmobilie beschäftigt, in deren Erdgeschoss vor vielen Jahren einmal die Bäckerei Tillmanns zu Hause war. Lesenswert! // Archivfoto: Ulrich Simons
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