Uli Simons - spacer15
Uli Simons - spacer15 spacer 30  
Ulis Nachschlag
Der Newsletter für Aachen-Südwest
spacer 30
Jetzt neu:
VOLLTEXTSUCHE
im gesamten Bestand
spacer 30

Ulrich Simons

Ulrich Simons
Redakteur i.R.
Fotojournalist

spacer 30
spacer15
INHALT
spacer 15
Aktueller Monat
spacer 15
Archiv 2021
spacer 15
spacer 15
spacer 15
SPEZIAL Parkzone U
spacer 15
SPEZIAL Fundsachen
spacer 15
spacer 30
Logo Xing
spacer 30

Datenschutz

Copyright/Impressum

HOME

eMail senden

spacer 30
spacer 15

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.
Sie sind Besucher Nummer

Besucherzaehler

seit dem 03. September 2019

spacer 15
spacer 30
spacer 15

Mit freundlicher Unterstützung

Logo Bäckerei Mannebach

spacer 15
spacer 30
spacer 15

Web-Tipp

Buschtunnel Aachen-Ronheide

www.buschtunnel.de

Bester Internet-Beitrag
des Jahres 2007 im
DB-Journalistenwettbewerb

spacer 15
spacer 30
spacer 15

Web-Tipp

Ulrich Simons - Alpentrio

www.simages.de

Unfassbare Bilder
aus 30 Jahren

spacer 15

Hamburg - Fahrradbox

Zum Beispiel Hamburg: Auf der Standfläche von nicht einmal zwei Pkw lassen sich in dieser Bike+Ride-Station auf zwei Etagen 20 Fahrräder diebstahl- und vandalismussicher unterbringen.

 

14. April 2021

Stadt baut an der Schanz
die erste von 14 chicen Fahrradgaragen

Aachens erste öffentliche, gesicherte Fahrrad-Garage für Besitzer teurer E-Bikes oder Fahrradfahrer, die von hier aus mit dem Zug weiterfahren möchten/müssen, soll schon bald an der Schanz entstehen. Das hat die Bezirksvertretung Aachen-Mitte am Mittwoch als Empfehlung für den Mobilitätsausschuss (tagt am 22. April) beschlossen.

Die Abstellanlage an der Schanz soll den Auftakt bilden zu einer Reihe von bis zu 14 gesicherten und überdachten, dauerhaften Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum, die bis September nächsten Jahres über das Stadtgebiet verteilt installiert werden sollen. Weitere Anlagen könnten öffentlich zugänglich auf städtischen oder privaten Grundstücken errichtet werden.

 

Vorrangig an wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten

Entstehen sollen die "Mobility Hubs" (Wechselstationen) vorrangig an wichtigen Knotenpunkten des ÖPNV. Mit dem Fahrrad zum Bahnhof oder zur Haltestelle, und von dort aus mit der Bahn oder dem Bus weiter - das ist die Idee der Planer, um den Autoverkehr in der Stadt weiter zurückzudrängen. Und auch für Besitzer teurer E-Bikes, die ihr Gefährt nicht jeden Abend auf die zweite Etage hochwuchten möchten, sind die neuen "Hub-Räume" ein attraktives Angebot.

Die Politiker*innen in der Bezirksvertretung waren dann auch ziemlich Feuer und Flamme für die Idee, zumal Verkehrsplaner Dr. Armin Langweg in Aussicht stellte: "Wir könnten es in jeder Straße realisieren."

Um die Nutzung möglichst unkompliziert zu gestalten, soll auf ein automatisiertes, digitales Schließsystem zurückgegriffen werden. Dieses soll ein elektronisches Öffnen der Anlage sowie eine Online-Buchung der Abstellplätze über eine App bzw. einen RFID-Chip oder eine PIN-Nummer ermöglichen. Infrage kommende Buchungs- und Schließsysteme sind am Markt vorhanden und in anderen Städten bereits erprobt.

In Städten wie Hamburg, Düsseldorf oder Leipzig werden für eine gesicherte Fahrradabstellanlage mit ca. 10 bis 16 Stellplätzen in etwa die Maße eines Pkw-Stellplatzes zugrunde gelegt. Für Aachen bietet sich ein modulares System an, welches in seiner kleinsten Einheit einen Pkw-Stellplatz abdeckt und je nach verfügbarer Fläche beliebig erweiterbar ist.

Da Aachen kaum vorhandene bzw. nutzbare Freiflächen hat, wird u.a. eine Umstrukturierung einiger Pkw-Parkflächen zugunsten gesicherter Fahrradabstellanlagen unvermeidlich sein.

 

Zahlreiche Verbesserungsvorschläge und Ideen

Joachim Moselage (FDP) schlug vor, die Fahrradabstellboxen mit Parkhäusern zu kombinieren, so dass zum Beispiel Berufspendler dort für die letzten Meter zur Arbeit möglichst unkompliziert aufs Fahrrrad zúmsteigen können.

Melanie Penalosa (Grüne) wünschte sich ein "einheitliches Zugangssystem", damit man nicht an jeder Station ein neues Plastikkärtchen braucht.

Bezirksbürgermeister Achim Ferrari (Grüne) ließ durchblicken, dass die APAG die Boxen mit einem einheitlichen Schließsystem sogar für die gesamte Städteregion einführen wolle.

Dr. Ralf Otten (CDU) "flehte", die Stadt möge sich bei der Wahl der Standorte abstimmen "mit den Leuten, die die Ladesäulen für Elektro-Kfz aufstellen". Das wäre natürlich das Sahnehäubchen, wenn der Parkplatz auch gleich die Möglichkeit zum Aufladen des Fahrrad-Akkus böte.

 

32 Abstellplätze auf zwei Etagen

Am Bahnhof Schanz wurden 2019 täglich 2007 Einsteiger in die Bahn verzeichnet. Auf einer städtischen Fläche, die derzeit der Turnhalle zugeordnet ist, sollen drei Pkw-Stellplätze entfallen und diese über den Gehweg zum Bahnsteig öffentlich zugänglich gemacht werden. Dafür soll das dort vorhandene Geländer, welches sich im Besitz der Deutschen Bahn befindet, für den Zugang zur Abstellanlage durchbrochen werden.

Hier eignet sich nach Ansicht der Verwaltung eine begehbare Abstellanlage in Doppelstockvariante, da so die Fußgänger beim Ein- und Ausparken der Räder nicht behindert werden. Es würden 32 Abstellplätze geschaffen werden.

Bisher verfügt der Standort Bf Schanz über 48 Radbügel und eine ausgelastete überdachte Radabstellanlage, welche sich an der Bus-Haltestelle Aachen Schanz (Vaalser Straße) befindet.

 

Lesen Sie hier: Die komplette Vorlage der Verwaltung mit weiteren Details, z.B. zur Bewirtschaftung der Parkanlage.

 

Alle Texte und Bilder auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt.

Eine Weitergabe des Links auf diese Seite ist ausdrücklich erwünscht.

 

Wollen Sie nichts mehr verpassen?

Schicken Sie mir formlos eine Mail an nachschlag[at]ulrich-simons.de,
und ich nehme Sie in meinen Verteiler auf.

 

© Ulrich Simons
Redakteur - Fotojournalist

Uli Simons - spacer15
Uli Simons - spacer15