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Ulrich Simons - Müllabfuhr

Donnerstagmorgen im Morillenhang: Millimeterarbeit für die Männer der Müllabfuhr. Was viele Autofahrer offenbar nicht wissen (wollen): Verbleiben weniger als 3,05 Meter nutzbare Fahrbahnbreite, gilt auch ohne Schilder ein absolutes Halteverbot. // Foto: Ulrich Simons

 

22. April 2021

Rücksichtslos-Parker
behindern die Müllabfuhr

Verbotswidrig abgestellte Autos machen den Männern der Müllabfuhr in engen Wohnstraßen zunehmend das Leben schwer. Doch während Falschparker in der City ein Knöllchen unterm Scheibenwischer riskieren und sich in schwereren Fällen ihr Gefährt an der Krefelder Straße kurz vor der Autobahn wieder abholen dürfen, gelten offenbar an der Peripherie andere Regeln.

Dort bekommen Autofahrer einen freundlichen Hinweis mit der Aufschrift "Sie behindern die Abfallsammlung" ans Auto gesteckt, wenn der Müllfahrer wieder mal Millimeterarbeit leisten musste, um zwischen verbotswidrig abgestellten Autos durchzukommen. Ansonsten bleibt das Fehlverhalten folgenlos. "Bestraft" werden schlimmstenfalls die Anwohner, deren Tonnen ungeleert am Straßenrand stehenbleiben.

 

Halteverbot auch ohne Schild

Dabei gibt es ganz klare rechtliche Vorgaben, und die gelten auch ohne zusätzliches Schild. So gilt beispielsweise ein absolutes Halteverbot, wenn die Restfahrbahnbreite weniger als 3,05 Meter betragen würde.

Und das ist noch gnädig kalkuliert. Bei einer Breite der Müllfahrzeuge von 2,50 Metern und einem vorgeschriebenen beidseitigen Sicherheitsabstand von 0,5 Metern ist man summa summarum schon bei einer geforderten Fahrbahnbreite von 3,50 Metern.

Dennoch sind die Müllfahrer fast täglich mit dem Problem konfrontiert. In manche Seitenstraße kommen sie mit ihrem Müllfahrzeug schon gar nicht mehr rein. Entweder fehlt am Ende die Wendemöglichkeit, weil der Wendehammr wieder mal zugeparkt ist, und rückwärts dürfen sie in diese Straßen aufgrund der hohen Unfallgefahr mit ihrem schweren Fahrzeug nicht einfahren.

Ergebnis, zum Beispiel auf Hanbruch: Die Anwohner müssen ihre Abfallbehälter am Leerungstag an die nächste größere Straße zu einem Sammelplatz rollen. Vor allem für ältere Menschen ist der Verlust des Vollservice eine Zumutung.

Um das Problem der falsch geparkten Autos in den Griff zu bekommen, macht der Stadtbetrieb mit Unterstützung des Ordnungsamtes seit Mittwoch dieser Woche mit einer Postwurfsendung in den betroffenen Straßen auf die Situation aufmerksam.

Darin werden Autofahrer*innen aufgefordert, zumindest an den entsprechenden Entsorgungstagen das Fahrzeug so zu parken, dass die Abfallsammelfahrzeuge problemlos durchkommen.

 

Spricht die Stadt die Falschen an?

Betroffen sind etwa 80 Straßen im Stadtgebiet. „Wir erhoffen uns, dass die Anwohner und Autofahrer noch einmal auf die Situation und die damit zusammenhängenden Probleme aufmerksam werden und entsprechend handeln“, erklärt Anja Maul, Abfallberaterin des Stadtbetriebs. "Nur dann können wir eine kontinuierliche Abfallsammlung gewährleisten.“

Lieb gedacht, aber am Thema vorbei. Denn es sind vermutlich gar nicht die Anwohner, die ihre eigenen Wohnstraßen so zuparken, dass die Müllabfuhr nicht mehr durchkommt.

Rund um die Uniklinik-Zweigstelle "Franziskus" beispielsweise sind viele Rücksichtslos- und Falschparker Besucher des Ärztehauses in der Sanatoriumstraße, denen die Leerungstermine in den Wohnstraßen rund um das Krankenhaus nicht geläufig sein dürften.

Andererseits muss man die Termine auch nicht kennen, denn das Erscheinen der Müllabfuhr kündigt sich in der Regel schon am Vorabend des Leerungstages an, wenn plötzlich unzählige graue Mini-Container mit bunten Deckeln am Straßenrand auftauchen.

Es gibt Autofahrer, die sich auf sowas selbstständig einen Reim machen können. Für alle anderen sollte die Stadt es doch lieber mit Vorbotsschildern statt mit unverbindlichen Appellen versuchen.

Denn wo die Müllabfuhr nicht durchkommt, dürfte es für die Feuerwehr erst recht zu eng werden. Und dann geht es oft um Menschenleben.

 

Ulrich Simons - Müllabfuhr

Ob's hilft? Hinweis der Müllwerker unterm Scheibenwischer eines falsch geparkten Autos. // Foto: Ulrich Simons

 

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