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Hangeweiher

Der Umbau des Freibades Hangeweiher wird kommen, aber er wird sich etwas länger hinziehen als ursprünglich von der Stadt geplant. // Planung: Kaiser Schweitzer Architekten

 

26. August 2021

Freibad Hangeweiher:
... und abends mit Beleuchtung

Die Debatte war eigentlich keine. Alle waren von den Plänen zum dritten Bauabschnitt des Freibades Hangeweiher begeistert, die Abstimmung nahte, da kam Sebastian Breuer (Grüne), Vorsitzender des Sportausschusses, noch schnell mit einer Idee um die Ecke, die in einigen Jahren der Knaller des neuen Freibades werden dürfte.

"Wie wäre es denn", schlug er sinngemäß vor, "wenn man bei der Gelegenheit rund um das Schwimmbecken eine Beleuchtung installieren würde, um das Freibad an schönen Sommertagen auch in den Abend hinein öffnen zu können?" Beifall von allen Seiten: Einstimmig folgte der Planungsausschuss am Donnerstagabend seinem Vorschlag.

 

Bund nahm Förderzusage zurück

Dabei hatte es gar nicht so toll angefangen. Klaus Schavan, technischer Geschäftsführer des städtischen Gebäudemanagements, musste den Mitgliedern des Planungsausschusses schonend beibringen, dass sich die tolle Idee, den Umbau des Kassenbereiches und der Funktionsgebäude in Aachens einzigem Freibad in nur einer Winterpause über die Bühne zu bringen, in der vergangenen Woche zerschlagen hatte.

Es wäre zwar, so Schavan, "eine ziemlich enge Kiste" geworden, aber es wäre zu schaffen gewesen, Abriss, Abtransport des Bauschutts und Neubau in einem Rutsch hinzubekommen. Einzige Voraussetzung: Die Stadt hätte die komplette Bauausführung in die Hände eines Generalunternehmers geben müssen, und der hätte die zusätzliche Dienstleistung natürlich nicht zum Nulltarif erbracht. Von zehn Prozent der Baukosten war die Rede - bei 5,6 Millionen ein nettes Sümmchen.

Das sah auch der Bund so, der zugesagt hatte, das Projekt mit rund 1,485 Millionen Euro zu fördern, und zog in der vergangenen Woche den Stecker: Keine Förderung für ein GU-Verfahren. Der Turbo-Umbau in nur einer Winterpause war damit vom Tisch. Denn auf den Bundeszuschuss verzichten will die Stadt natürlich nicht.

Bittere Erkenntnis, so Klaus Schavan: "Der Umbau wird nicht in einer Saison gelingen."

 

Interimslösung mit Containern?

Es blieben zwei Möglichkeiten: Die erste Option war schnell vom Tisch. Sie hätte darin bestanden, den Sommer hindurch zu bauen und das Freibad für eine Badesaison komplett zu schließen. Ein Unding.

Verblieb Option 2: Abriss und Neubau müssten in zwei Schließungsphasen über die Bühne gehen, möglicherweise sogar in einer dritten. Und dazwischen? "Irgendeine Interimslösung" schwebte Schavan vor. Möglicherweise mit Containern. Zu erwartende Mehrkosten: 600.000 bis 800.000 Euro.

Für die städtischen Gebäudemanager, für die die Hinzuziehung eines Generalunternehmers abgesehen von der Zeitersparnis eine Riesenerleichterung gewesen wäre, bedeutet das: Planung an drei Fronten. Sowohl der Abriss als auch die Interimslösung und die Neubauplanung müssen jetzt irgendwie unter einen Hut gebracht werden.

Christoph Allemand (Zukunft/UWG) sah in der neuen Entwicklung auch einen Vorteil: Wäre der Umbau unter der Regie eines Generalunternehmers erfolgt, hätte man zum Beispiel bei eventuellen Reklamationen keine Möglichkeit gehabt, auf dessen Subunternehmer zuzugreifen.

 

Baubeginn voraussichtlich nach der Saison 2023

Und dann schlug die Stunde des Sebastian Breuer, der sich auf die "unglaublich wichtige Umwandlung" des in die Jahre gekommenen Freibades zu einem "wirklichen Schmuckstück" freute. Der Hangeweiher müsse weiterhin allen Aachenerinnen und Aacheneren einen Hauch von "Sommerfeeling" bieten, die sich einen Urlaub nicht leisten können.

Losgehen könnte das "wunderschöne Projekt" (Sebastian Breuer) nach der Badesaison 2023.

Um bei der geänderten Finanzierung, die die nunmehr erforderlich gewordene Interimslösung nach sich zieht, nicht noch unliebsame Überraschungen zu erleben, schlug Harald Baal (CDU) vor, die zu erwartenden Mehrkosten für den Haushalt 2022/2023 anzumelden. Auch diesem Vorschlag folgten die Ausschussmitglieder einstimmig. Den Baubeschluss an sich hatten sie zuvor genauso einmütig gefasst.

Ausschussvorsitzender Michael Rau (Grüne) in die Runde: "Danke! Das wird ein tolles Projekt für Aachen!"

 

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